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"Kammerchor bezauberte mit Christmas Carols", Rheinische Post am 19. Dezember 2006

"Hohe Gesangskultur in geschliffenem Profil mit klanglicher Transparenz ist das Markenzeichen des Kammerchores Hösel. Dies war erneut hörbar im Weihnachtskonzert in der Höseler St. Bartholomäus Kirche, die bis auf den letzten Platz gefüllt zum zweiten Male den passenden Rahmen für hymnische Lobgesänge bot. (...)

Im melodiösen Zauber des A-Capella-Gesangs, sehr schön formklar in Text und geistiger Ausdeutung, blühten die Chorsätze „If you love me“, „O nata lux de lumine“ ( Tallis), „Make we joy now in this fest“ (Walton) unter der sparsamen Zeichengebung von Burghardt auf. Frappierend die in sich ruhende Körpersprache des Dirigenten, die dem kleinen Chor Sicherheit, äußerste Konzentration und Strahlkraft verleiht. Getragen hell leuchtend und frohlockend lauter Jubel dann im stimmungsvollen „Lully, lulia, thou little tiny child“ (Leighton). Sehr schön klar geriet die füllige Leichtigkeit der Sopranistin Esther Thoma. (...) Ein besonderes Highligt wurden die zehn Stücke aus Brittens „A Ceremony of Carols“, einem Meisterwerk für Vokalmusik und Harfe. Solistisch geführt, mit einer glockenreinen Engelsstimme der Sopranistin, glich der Einzug des Chores einem triumphalen Freudenmarsch. (...) "

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